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Suchtarbeitskreise der Oberpfalz   

 
 
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 Die Wirkung von Suchtmitteln am Steuer

Wirkung von Suchtmitteln  Bereits geringe Mengen Alkohol können z.B. das Konzentrations– und Wahrnehmungsvermögen beeinflussen.

 Mit zunehmender Alkoholkonzentration verstärken sich Ausfallerscheinungen im Strassenverkehr enorm.

 Medikamente und Drogen können die Fahrtüchtigkeit ebenso wie Alkohol beeinträchtigen.

 Nach dem Konsum von Drogen können spätere, unvorhergesehene Rauschzustände (sog. Flashbacks) auftreten.

 
0,2 Promille 0,5 Promille 0,8 Promille

  • Veränderung der Reaktionszeit
  • Anstieg der Risikobereitschaft
  • Verschlechterung der Wahrnehmungsfähigkeit für bewegliche Lichtquellen

  • Herabsetzung des Hörvermögen
  • Anstieg der Reizbarkeit
  • falsche Einschätzung von Geschwindigkeiten

  • Einsetzen des Tunnelblicks mit Blickfeldverengung
  • Verlängerung der Reaktionszeit um 30 – 50 %
  • Rückgang der Sehfähigkeit um 25 %
 
 Besonders gefährlich kann die Wechselwirkung von Alkohol, Medikamenten und Drogen sein.

 Bei der Einnahme von Medikamenten sollten Sie sich ausführlich über die Wechselwirkungen und die Auswirkungen der Dosierung beraten lassen. Berücksichtigen Sie, dass Alkohol und Drogen die Verkehrstüchtigkeit längere Zeit beeinflussen.

 Die Abbauzeit von Alkohol im Körper wird nicht nur von der Trinkmenge sondern auch von der Trinkdauer, der körperlichen Konstitution und anderem beeinflusst. Unter günstigen Umständen werden pro Stunde etwa 0,1 Promille abgebaut.

 Mit Alkohol am Steuer steigt das Unfallrisiko. Bereits bei 0,5 Promille ist es doppelt, bei 0,8 viermal so hoch und bei 1,2 Promille haben Sie ein zehnfach höheres Unfallrisiko.