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Alkohol
Alkohol entsteht aus Zucker, der durch Gärung in Alkohol und Kohlendioxid aufgespalten wird. Der derzeitige jährliche
Pro–Kopf–Verbrauch in Deutschland liegt bei 10,5 Liter reinem Alkohol, darunter 123 Liter Bier. Umgerechnet auf die
Bevölkerung zwischen 18 und 69 Jahren sind dies täglich 40 Gramm reiner Alkohol.
Bei geringen Mengen stehen eher anregende, enthemmende, euphorisierende und antriebssteigernde Wirkungen im Vordergrund. Die
subjektive Leistungseinschätzung nimmt zu, die objektive fällt dagegen ab. Bei größeren Mengen von Alkohol
werden oft Gefühle freigesetzt, die sich dann durch gereizte Stimmung bis hin zu Aggression und Gewalttätigkeit äußern.
Schwere Räusche (über einer Blutalkoholkonzentration von 2,5 Promille) sind gekennzeichnet durch Bewusstseinsstörungen
und Desorientiertheit. Sehr hohe Räusche von über 4,5 Promille sind mit einem erheblichen Risiko behaftet, tödlich zu enden.
Alkohol ist ein Zellgift und hat bei erhöhtem Konsum Auswirkungen nicht nur auf die Leber, sondern auch auf das zentrale Nervensystem,
das Herz, die Bauchspeicheldrüse, den Magen– und Darmtrakt und erhöht das Krebsrisiko. Liegt der Wert des täglich
durchschnittlich aufgenommenen Alkohols bei mehr als 30 – 40 Gramm bei Männern und bei mehr als 20 Gramm bei Frauen liegt ein riskanter
Alkoholkonsum vor. Von einem gefährlichen Konsum spricht man, wenn die täglich aufgenommene Menge 40 (Frauen) bzw. 60 (Männer) Gramm
überschreitet, von Hochkonsum, wenn täglich 80 bzw. 120 Gramm reiner Alkohol konsumiert werden.
Regelmäßiger Konsum und Missbrauch von Alkohol kann zu psychischer und physischer Abhängigkeit führen. Nach Schätzung
der DHS (2003) sind etwa 1,6 Millionen Menschen in Deutschland vom Alkohol abhängig, die jährliche Zahl der vorzeitigen Todesfälle
durch Alkohol liegt bei ca. 73 000.
Alkopops – harmlose oder riskante Modegetränke?
Die Alkoholindustrie ist auf einem neuen Weg, Kindern und Jugendlichen den Einstieg in den Alkoholkonsum im wahrsten Sinne des Wortes zu
versüssen.
Hier finden Sie nähere Informationen zu Alkopops:
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