In der Regel kommt eine MPU in folgenden Fällen auf Sie zu:

  • Sie führten ein Fahrzeug mit mehr als 1,6 Promille im Straßenverkehr.
  • Sie führten wiederholt ein Fahrzeug unter Alkoholeinfluss im Straßenverkehr (auch als Ordnungswidrigkeit unter 1,1 Promille).
  • Gleiches gilt bei Alkohol- oder Drogenabhängigkeit oder beim Konsum von Betäubungsmitteln und/oder für die missbräuchliche Einnahme von psychoaktiv wirkenden Arzneimitteln oder Stoffen.
  • Ihre Fahrerlaubnis war wiederholt entzogen.

Fahrzeuge sind nicht nur Kraftfahrzeuge, sondern zum Beispiel auch Fahrräder.

Wie Sie sich auf die MPU vorbereiten können!

Der Besuch einer Suchtberatungsstelle:

Sie werden dort kostenlos und individuell beraten. Gemeinsam mit Ihnen werden geeignete Lösungen erarbeitet.

Ihre Fragen werden dort fachkompetent beantwortet, falls eine stationäre Therapie nötig werden sollte, wird Ihnen bei der Beantragung und bei der Erledigung der Formalitäten geholfen.

Außerdem werden dort die entsprechenden Kontakte zu allen für eine Suchtbehandlung wichtigen Stellen und Einrichtungen hergestellt.

Der Besuch einer verkehrspsychologischen Einzelberatung:

Praktisch alle Anbieter von Beratungs- und Vorbereitungsmaßnahmen bieten individuelle Einzelgespräche an.

Hier können Sie klären, wie Ihre persönlichen Chancen stehen und was speziell Sie weiter tun können und sollten.

Der Besuch eines kostenlosen Infoabends:

Sowohl Begutachtungsstellen als auch viele Anbieter von Beratungs- und Vorbereitungsmaßnahmen bieten kostenlose Infoabende an, in denen ein ausgebildeter und erfahrener Verkehrspsychologe für allgemeine Fragen zur Verfügung steht.

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