Preisverleihung Suchtpräventionswettbewerb Oberpfalz

Presse-Info

24.07.2018

 

Oberpfälzer Suchtarbeitskreis und Sieglinde-Nothacker-Stiftung

prämieren Konzepte und Strategien guter Suchtprävention in der Schule

 

 

Im laufenden Schuljahr haben 21 Schulen in der Oberpfalz am Wettbewerb „Strategien guter Suchtprävention in der Schule“ teilgenommen. Unter den Einsendern waren 3 Grundschulen, 9 Mittelschulen, 2 Förderschulen, 4 Realschulen und 3 Gymnasien. Die Jury aus Vertretern der Suchtprävention, der Schulbehörden, der Schülermitverwaltung und der Sieglinde-Nothacker-Stiftung konnte drei Preise vergeben. Der erste Platz wurde jeweils mit 1000 €, der zweite Platz jeweils mit 500 € und der dritte Platz jeweils mit 250 € dotiert. Die Entscheidung für die Preisvergabe war nicht leicht, da sich die Qualität der eingereichten Beiträge insgesamt durch ein hohes Niveau auszeichnete.

Die Gewinner der Hauptpreise sind:

Einen ersten Preis erhalten die Realschule am Judenstein Regensburg, die Staatliche Realschule Obertraubling, die St. Wolfgang-Mittelschule Regensburg, die Grundschule am Schlossberg Regenstauf.

Darüber hinaus die Mittelschule Kümmersbruck, die St. Felix Förderschule Neustadt/WN, die Mittelschule Schwarzenfeld. die Grund-und Mittelschule Erbendorf, die Mittelschule Kemnath, die Konrad-Adenauer-Realschule Roding und die Johann-Brunner-Mittelschule Cham.

Einen Sonderpreis erhalten das Benedikt-Stattler-Gymnasium in Bad Kötzting und die Mädchenrealschule Waldsassen.

 

Den zweiten Platz belegen:

Die Krötensee-Mittelschule Sulzbach-Rosenberg, die Mittelschule Dietfurt, das Gymnasium Parsberg und die Schwarzachtalschule Berg.

 

Den dritten Platz belegen:

Das Sonderpädagogisches Förderzentrum Neutraubling,die Grundschule Illschwang und das Willibald-Gluck-Gymnasium Neumarkt.

Ausgezeichnet wurden aktuelle Projekte der schulischen Suchtprävention, die langfristig angelegt sind, die die Schülerinnen und Schüler ebenso wie die Eltern einbeziehen und die in enger Kooperation entwickelt wurden. Einmalige Veranstaltungen standen nicht im Focus, vielmehr zeichnen sich die ausgewählten Beiträge durch ihre Stetigkeit aus. Projekte, die die Rahmenbedingungen des schulischen Miteinanders ins Blickfeld rücken und gegebenenfalls verändern, wurden besonders berücksichtigt.

 

Ein grundlegendes Kriterium für die Entscheidung der Jury waren Methoden und Inhalte, die die Stärkung von Lebenskompetenzen zum Ziel haben.

Damit ist gemeint: Die Förderung des kritischen Denkens, der Ausbau der individuellen Entscheidungsfähigkeit, eine angemessene Stressbewältigung, eine gute Selbsteinschätzung und ein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen. Die beschriebenen Fähigkeiten wirken als Schutzfaktoren. Nachweislich können starke Kinder und Jugendliche besser „Nein“ sagen, auch gegen Gruppendruck. Sie haben ein besseres Gespür für sich selber. Sie wissen, wann es genug ist und was man besser gleich ganz bleiben lassen sollte. Starke Kinder können mit schwierigen und riskanten Lebensumständen besser umgehen. Insbesondere in der Adoleszenz spielt das eine große Rolle. Das richtige Maß in den Dingen zu finden ist jedoch eine lebenslange Herausforderung.

Die Idee für den Wettbewerb entwickelte sich aus der Zusammenarbeit zwischen Präventionsfachleuten des Suchtarbeitskreis Oberpfalz und der Sieglinde-Nothacker-Stiftung.

Links:

www.suchtinfo-oberpfalz.de

www.sieglinde-nothacker-stiftung.de